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Wer ich bin, wollt ihr wissen?
Nun, ihr könnt mich Hermes
nennen. Das ist der Name, der mir durch den Kopf geht, wenn ich mir selbst
diese Frage stelle.
Meine Mutter nannte mich anders, doch welcher Name das war –
ich weiß es nicht mehr. Überhaupt fällt es mir schwer mich an Ereignisse zu
erinnern, die vor der Zeit mit Meister Kilian lagen.
Wenn ich versuche mir das Gesicht meines Vaters
vorzustellen, sehe ich nur eine wutverzerrte Maske und dann empfinde ich Angst.
Angst, Zorn und Hilflosigkeit. Doch das Gesicht bleibt schemenhaft, undeutlich,
nicht greifbar. Nur die Augen kenne ich. Eiskalt. Bleigrau. Stechend.
Diese
Augen blicken mich jedes Mal an, wenn ich in einen Spiegel schaue.
Dann ein Gefühl der Erleichterung. Meine Mutter und ich sind
allein.
Wenn ich versuche an sie zu denken entsteht vor meinem inneren Auge ein
anderes Gesicht. Das einer schönen Frau. Doch auch sie ist nicht gut zu
erkennen. Aber endlich, endlich lächelt sie.
Dann nur noch Schmerzen. Hitze. Wirre Farben. Ein Donnern
und Rauschen. Dunkelheit.
Langsam entsteht ein neues Bild. Die Situation hat aber
keinen Bezug zu mir, Hermes. Ich bin nur ein Beobachter:
Ein kleiner Junge kniet in einem dunklen Raum an einem Bett.
In dem Bett liegt die Frau. Dann das Wissen, sie nie wieder lächeln zu sehen.
Spannend: Habe am Sonntag etwas erlebt, was die Char-Entwicklung zu dem was er am Samstag war (leicht pyromanisch), erklären würde.
Meine Ordenskriegerin würfelt immer eine Eins, wenn das, was sie machen will, nicht gut für sie wäre. Mittlerweile weiß ich das und befolge die göttlichen Zeichen...
Cheers,
Eva
Ich finde das eine sehr griffige Art, sich in den Charakter einzufühlen. Wie war das Spielen? Bist du leicht und schnell rein gekommen?
Meine eigene Erfahrung mit Charakteren ist, dass sie erst nach zwei, drei Abenteuern reif sind, ich erst dann weiß, wie sie sind, egal, wie viel Wörter ihre Hintergrundgeschichte hatte...
Auf jeden Fall eine sehr interessante Idee.
Gruß,
Y_sea
Spannend: Habe am Sonntag etwas erlebt, was die Char-Entwicklung zu dem was er am Samstag war (leicht pyromanisch), erklären würde.
Ich finde das eine sehr griffige Art, sich in den Charakter einzufühlen. Wie war das Spielen? Bist du leicht und schnell rein gekommen?
Meine eigene Erfahrung mit Charakteren ist, dass sie erst nach zwei, drei Abenteuern reif sind, ich erst dann weiß, wie sie sind, egal, wie viel Wörter ihre Hintergrundgeschichte hatte...
Auf jeden Fall eine sehr interessante Idee.
Gruß,
Y_sea