Zum Inhalt springen

Fimolas

Lokale Moderatoren
  • Gesamte Inhalte

    21365
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle Inhalte von Fimolas

  1. Hallo! Wir handhaben das in unserer Gruppe ziemlich locker, je nach Vorliebe des jeweiligen Mitspielers; bislang war auch noch niemand der Meinung, dass dadurch die aufgebaute Atmosphäre zerstört werden würde. Jeder kann entscheiden, ob er für seinen Abenteurer spricht oder ob er von diesem in der 3. Person redet. Verwechslungen gibt es zwar, doch sind sie relativ selten und lassen sich immer gütlich beseitigen. Ich persönlich favorisiere sowohl als Spieler wie auch als Spielleiter die "Ingame-Variante", wobei ich auch einsehe, dass dies nur dann wirklich Sinn macht, wenn man sich dabei bemüht, ein wenig schauspielerisches Können an den Tag zu legen. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  2. Hallo! Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken, als sei es das normalste von der Welt, auf eine gefahrlosere Art und Weise das Dach verlassen zu können. Die hier beschriebenen Möglichkeiten sehe ich als die realistischsten, aber eben auch die gefährlichsten an. Meiner Ansicht nach bietet das Dach somit keinen wirklichen Fluchtweg, sondern kann lediglich als Notlösung betrachtet werden. In Ermangelung weiterer Alternativen wird aber das Dach wohl oder übel der letzte Ausweg der Abenteurer sein. Ich kann die Gründe von GH sehr gut nachvollziehen, habe ich doch seit dem letzten Con so einige wahnwitzige Abenteurer kennengelernt, welche auch mit Leichtigkeit von dem Dach hätten entkommen können. Allerdings gibt es eben auch weniger wahnwitzige Gruppen, welche meines Erachtens eindeutig in der Überzahl und auf Grund ihrer zurückhaltenden Spiel- und Leitweise weniger mächtig sind und werden können, weshalb solchen ein Ausweg über das Dach zumindest größtenteils verwehrt bleibt. Der Sprung vom Dach, wie uebervater ihn schildert, hat meine Gruppe garnicht in Erwägung gezogen, da sie das Gelingen eines solchen Sprunges aus meiner Sicht ziemlich realistisch einschätzte und diese Einschätzung somit nicht den doch recht zuversichtlichen Regeln entsprach. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  3. Fimolas

    Albische Speisen

    Hallo! Bemerkenswert finde ich die Tatsache, dass der schottische Whiskey erst seine heutige, bedeutende Stellung in Schottland erhielt, nachdem die Engländer in der frühen Neuzeit das schottische Ale mit einer Sondersteuer belegt hatten. Zuvor war das Bier ebenso weit verbreitet, wie man es von unserem kontinentalen Mittelalter her kennt; der Whiskey war damals nur ein relativ unbedeutendes Getränk. Nimmt man jedoch das mittelalterliche Schottland als Vorbild für zumindest weite Teile Albas, so handelt es sich bei dem albischen Uisge um einen Anachronismus. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  4. Hallo! Unsere nächste Midgard-Sitzung findet am Sonntag, den 15.8.2004, um 10 Uhr bei mir zu Hause statt. Wir werden die Kampagne "Sturm über Mokattam" unter meiner Leitung fortführen und mit dem bereits fortgeschrittenen Abenteuer "Unter den Straßen von Kuschan" fortfahren. Auf Grund des Midgard-Cons in Breuberg die Woche darauf werden wir die Kampagne auf jeden Fall beenden! Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  5. Hallo! Ich kannte das Midgard-Forum bereits längere Zeit über den Link auf der offiziellen Midgard-Internet-Seite, doch brachte mich erst Isaldorin richtig hierher. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  6. Hallo! Immer noch ein Brüller und Schenkelklopfer in unserer Gruppe: Zitat, Seite 89: "Die Abenteurer können das Dach als Fluchtweg benutzen. Am einfachsten gelingt dies mit den magischen Mitteln, über die eine hochgradige Gruppe verfügen sollte." Ich weiß wirklich nicht, was sich der Autor an dieser Stelle gedacht hat. Da die Abenteurer unter meiner Leitung als Gefangene in lediglich einer frischen Siegertoga Adamanthur betraten, waren sie weder im Besitz von magischen Artefakten noch von irgendwelchen Zauberutensilien. Aber selbst wenn sie über magische Gegenstände verfügt hätten, wären sie wohl spätestens durch den Abwehrzauber zerstört worden; unser Geistergreif war zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise nicht bei der Gruppe. Allerdings wird ausdrücklich auf Seite 56 darauf hingewiesen, dass selbst Agenten höchstens leichtgepanzert und bestenfalls mit dazu passenden Waffen den Palast betreten dürfen, also ebenfalls definitiv ohne Zauberutensilien. Die Alternativen kamen für meine Gruppe ebenfalls nicht in Frage: Wer klettert denn die 110 Meter vom Dach zum Erdboden herab, wobei im günstigsten Fall "nur" 36 EW:Klettern-1 fällig werden, wer hat denn ein Seil dabei, wer wagt von einer solch atemberaubenden Höhe einen Kopfsprung in ein kleines Wasserbecken, zumal er dessen Tiefe nicht abschätzen kann? Ich habe wider besseren Wissens und gegen jede Vernunft die zusammengeknoteten Siegertogas für ausreichend lang befunden, um meiner völlig entgeisterten Gruppe den sicheren Tod zu ersparen. Wirklich glücklich war mit dieser Entscheidung niemand, doch war nach all den Mühen und Strapazen ein solches Ende den wirklich mitgenommenen Spielern nicht zuzumuten. Auch ich möchte ausdrücklich vermerken, dass das Abenteuer ein absoluter Hochgenuss für jede anspruchsvolle Rollenspiel-Gruppe ist, doch es war und ist mir immernoch schleierhaft, wie auch eine weitaus höhergradige Gruppe aus dieser Situaution hätte ernsthaft entkommen können. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  7. Hallo Neidhardt! Diese Jugend von heute studiert und übt sich derzeit während der Semesterferien im Selbststudium. Doch verdirb es Dir nicht mit dieser Jugend, schließlich soll diese einmal Dein Altersruhegeld zahlen, wenn sie nicht nach dem absolvierten Studium dem Steuerzahler auf der Tasche liegt (Hallo, braucht hier jemand in so etwa 2 Jahren einen ausgebildeten Archäologen?). Allerdings gestehe ich, dass mir das Studium eine zeitlich hohe Präsenz hier im Forum gewährt. Im anstrengenden Selbststudium sich durch die unendlichen Weiten des Forums durchkämpfend, Fimolas!
  8. Hallo! Ich bin immer hier im Forum, wenn ich Zeit dafür habe; das ist zwar relativ häufig, aber auch relativ unregelmäßig. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  9. Hallo Tede! Zunächst einmal freue ich mich wahnsinnig, dass es Euch nichts ausmacht, mich für das ein oder andere Mal bei Euch aufzunehmen. Ich bin sehr gespannt und voller Vorfreude darauf. Leider klappt der 18.8. bei mir nicht, da ich genau an diesem Mittwoch abends eine Museumsführung habe, schließlich muss auch ich mir irgendwie meine Brötchen verdienen. Aber lass uns doch einfach, wie von Dir vorgeschlagen, in Breuberg kurzschließen, dann können wir alles weitere besprechen. Noch einmal vielen Dank und eine angenehme Zeit bis Breuberg, Fimolas!
  10. Hallo! Seit letzter Woche ist das neue und gleichzeitig letzte Album der Böhsen Onzkelz, Adios, auf dem Markt. Für einen eingefleischten Onkelz-Fan wie mich ist das Album ein weiteres Highlight. Die kernig-rockige Musik im gewohnten Onkelz-Stil sollte aber auch das Herz keiner Onkelz-Fans höher schlagen lassen, wie der Einstieg in die Charts von 0 auf 1 verdeutlichen mag. Doch trotz der geilen Musik bleibt ein Wermutstropfen: Mit diesem Album nehmen die Onkelz Abschied, was nicht nur mir ans Herz geht und mir die Tränen in die Augen treibt. In stiller Trauer und Anerkennung, Fimolas!
  11. Hallo! Achtung: Terminänderung! Unsere nächste Midgard-Sitzung findet nicht, wie angekündigt, am Samstag, den 7.8.2004, um 14 Uhr, sondern schon um 10 Uhr bei mir zu Hause statt. Wir werden die Kampagne "Sturm über Mokattam" unter meiner Leitung fortführen und mit dem bereits begonnenen Abenteuer "Unter den Straßen von Kuschan" fortfahren. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  12. Hallo! Nach einer ersten kurzen und herzlichen Kontaktaufnahme mit Livia möchte ich hiermit einmal offiziell anfragen, ob Ihr Zeit, Lust und Platz hättet, mich auch einmal an Eurer Runde teilnehmen zu lassen. Zwar bin ich schon bezüglich einer Gruppe in festen Händen, doch würde ich liebend gerne einmal bei Euch vorbeischauen, schließlich sind wir Studenten derselben Uni und darüber hinaus auch über unser Hobby irgendwie miteinander verbunden. Ich kann verstehen, wenn manchen Gruppen ein einmaliger oder zumindest seltener Gast nicht sonderlich angenehm ist, deshalb kann ich ohne Probleme mit einer Absage leben. Allerdings würde es mich wirklich freuen, Euch einmal näher als nur hier im Forum oder als ein paar kurze Augenblicke auf einem Con kennenzulernen, zumal die räumliche Distanz doch ziemlich gering ist. Umgekehrt seid Ihr natürlich ebenfalls herzlich eingeladen, bei Zeit und Interesse auch einmal bei uns vorbeizuschauen. Unsere Spieltermine werden ja ebenfalls hier im Forum bekannt gegeben. In freudiger Erwartung einer Antwort, Fimolas!
  13. Hallo! In der 1992 erschienen Kampagnen-Box "Sturm über Mokattam" wird auf Seite 179 auf einen Gildenbrief-Sonderdruck hingewiesen, der damals in Kürze hätte erscheinen sollen. Weiterhin heißt es, dass dieser ein Regelwerk samt Spielmaterialien umfassen soll, mit welchen man große Schlachten hätte nachstellen können. Dieser Sonderdruck ist allerdings nie erschienen. Nun möchte ich gerne einmal wissen, was man ursprünglich genau plante, warum es letztlich nicht in die Tat umgesetzt wurde und ob es schon ausgearbeitete Regeln dafür gab und auch noch heute gibt. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  14. Hallo! Das Selbsstudium ist logischerweise überall möglich, doch dürften Lehrmeister für exotische Disziplinen auch nur in exotischen Gegenden Midgards anzutreffen sein. Wir haben das Problem bei uns folgendermaßen geregelt: Da in unserer Gruppe die Spielleitung reihum wechselt, kann nur der Abenteurer des kommenden Spielleiters auch außerhalb der momentanen Region, in welcher sich die Abenteurer gerade aufhalten, also notfalls auch zu Hause, lernen, da er sich sowieso eine relativ gute Begründung einfallen lassen muss, wieso er bei dem nächsten Abenteuer nicht mit von der Partie ist. Somit hat in unserer Gruppe aus 6 Personen jeder Abenteuerer nach 5 gespielten Abenteuern die Möglichkeit, weite Lernreisen auf sich zu nehmen, während sein Spieler die Rolle des Spielleiters übernimmt. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  15. Hallo! Als Mitglied der "Kinder des Schicksals" kann ich mich den Ausführungen von Isaldorin nur anschließen. Sollte wirklich einmal der Fall eintreten, dass nur die Hälfte unserer Gruppe anwesend ist, also schlimmstenfalls nur 1 Spielleiter und 2 Spieler zur Verfügung stehen, dann würde die geplante Midgard-Sitzung ausfallen, egal wie viele Gäste aushelfen könnten, schließlich hat die feste Gruppe meines Erachtens immer Vorrang. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  16. Hallo! Ich würde als Spielleiter im Zweifelsfall bei Riesenwesen immer nur einfachen Schaden gelten lassen, da sie im Verhältnis zu ihrer Körpermasse meines Erachtens viel zu wenig Lebenspunkte haben. Wenn sie nun noch auf Grund ihrer Größe mehr Schaden durch flächige Zauber nehmen würden, was ich normalerweise nur befürworten kann, wären Riesenwesen gegenüber solchen Zaubern viel anfälliger und leichter zu besiegen als so manch kleineres Geschöpf. Diesem Missverhältnis versuche ich mit meiner wenig überzeugenden Lösung Rechnung zu tragen. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  17. Hallo! In der Reihe der Vergessenen Welten, Band 2, "Die verschlungenen Pfade", wird der weiße (Eis-)Drache Ingeloakastimizilian vorgestellt, der aber von seinem Umland einfach nur "der eisige Tod" genannt wird. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  18. Hallo! Mein Vorschlag beruht auf der Aussage von Thorrek, wonach ihn "dieses asiatisch angehauchte RS absolut nicht interessiert", er es sogar hasst. Meines Erachtens sollte man innerhalb einer Gruppe einen gemeinsamen Grundkonsens finden, was und wie man spielen möchte; und wenn man nuneinmal gegen etwas eine so große Abneigung hat, dass es den eigenen Spielspaß mindert, dann sollte man entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen. Natürlich liegt nichts näher, als sich einfach die existierenden Regeln anzueignen, doch wenn dies aus irgendwelchen Gründen nicht geschieht, muss man nach anderen, meines Erachtens allerdings auch weitaus weniger sinnvollen Alternativen Ausschau halten. Da aber auch eine Einschränkung von Abenteurer-Typen für Thorrek nicht in Frage kommt, kann ich mich nur meinen vielen Vorschreibern anschließen: Ein guter Spielleiter hat alle nötigen Regeln zu können oder zumindest bei Bedarf zur Hand haben; es ist einzig und allein seine Aufgabe, sich nicht von den Abenteurern und ihren Fertigkeiten überrumpeln zu lasen. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  19. Hallo Wulfhere! Wir haben das Problem bei uns folgendermaßen geregelt: Da in unserer Gruppe die Spielleitung reihum wechselt, kann nur der Abenteurer des kommenden Spielleiters auch außerhalb der momentanen Region, in welcher sich die Abenteurer gerade aufhalten, also notfalls auch zu Hause, lernen, da er sich sowieso eine relativ gute Begründung einfallen lassen muss, wieso er bei dem nächsten Abenteuer nicht mit von der Partie ist. Somit hat in unserer Gruppe aus 6 Personen jeder Abenteuerer nach 5 gespielten Abenteuern die Möglichkeit, weite Lernreisen auf sich zu nehmen, während sein Spieler die Rolle des Spielleiters übernimmt. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  20. Hallo Thorrek! Wenn Du mit den kanthanischen Abenteurer-Typen und Fertigkeiten nicht klar kommst, sei es aus Desinteresse oder sonstigen Gründen, dann lass sie doch einfach nicht unter Deiner Spielleitung zu. Du solltest als Spielleiter die volle Souveränität in Deinen Händen halten. Wenn dies in einem Bereich für Dich nicht möglich ist, klammere diesen aus. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  21. Hallo MazeBall! Zunächst einmal solltest Du beachten, dass "Eschar" nicht gleich "Eschar" ist. So zerfällt dieses heterogene Staatengebilde in die 3 Hauptreiche Kairawan, Mokattam und die Städte von Elhaddar; darüber hinaus gibt es noch die mehr oder weniger freien Stämme der Asad, Himjar und Tamim. Somit kann es sicherlich keine allgemeingültige Antwort für ganz Eschar geben. Kuschan ist die Hauptstadt des Kalifats Mokattam und die Heilige Stadt des Din Dhulahi. Zwar habe ich im Quellenbuch bezüglich eines käuflichen Adels nichts gefunden, doch würde ich dies für Mokattam nicht in Erwägung ziehen, da mir eine solch streng religiöse Gesellschaft, ich fühle mich sehr an den heutigen Iran erinnert, meines Erachtens keinen käuflichen Adel duldet. Die religiös-konservativen Gesellschaftsnormen dürften einen vertikalen Aufstieg in den Gesellschaftsschichten relativ unmöglich machen. In Kairawan kann ich mir einen käuflichen Adel hingegen sehr viel besser vorstellen, ebenso in den Städten von Elhaddar. Vielleicht sollte sich Dein Abenteurer dort zunächst einen schönen Titel zulegen und dann ohne allzulange Vorgeschichte nach Kuschan zurückkehren. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  22. Hallo! Meines Erachtens bieten die Quellenbücher sowie die mehr oder weniger regelmäßig erscheinende Ergänzungsliteratur wie etwa der "Gildenbrief", aber auch Zeitschriften wie "DausendDodeDrolle" oder der "Midgard-Herold" die guten Voraussetzungen für eine Rollenspiel-Leitung nach einer Art Baukasten-Prinzip. Die gesamte Welt Midgard wird immer umfangreicher und detailierter ausgestaltet, immer mehr Lücken schließen sich, wenn auch nur langsam. Hier lässt sich der, wenn auch noch äußerst schwach gefüllte, oben angesprochene Zettelkasten finden, von welchem man aus als erfahrener und kompetenter Spielleiter sich einzelne Bausteine herausnehmen und diese miteinander zu einem anspruchsvollen Abenteuer verknüpfen kann. Von hier eine interessante Nichtspielerfigur mit außergewöhnlichem Hintergrund als Aufhänger, von dort ein ausgestalteter Schauplatz, dann noch dieses Artefakt von da und zum Abschluss eine Szenario-Idee aus dem gerade gelesenen Abenteuer; und schon steht der Handlungsstrang. Für erfahrene Spielleiter, die die Improvisation nicht scheuen, stellt dies eine gute Möglichkeit dar, mit nur wenigen Handgriffen schnell und unkompliziert ein Szenario zu gestalten. Ein Abenteuer hingegen sollte meines Erachtens einen Roten Faden darstellen, welcher mehrere solcher Baukästen mit einer Handlung, welche sich der Autor ausgedacht hat, verbindet. Hierzu können und sollen vom Autor neue Baukästen erdacht und interessant und schlüssig miteinander verknüpft werden. Ein Abenteuer kann auch aus mehreren Roten Fäden bestehen, wichtig ist nur, dass dem Spielleiter, der ein bereits geschriebenes Abenteuer leiten möchte, die Aufgabe der Ausarbeitung und Zusammenführung der für das Abenteuer benötigten Baukästen abgenommen wird. Improvisation über die Abenteuerhandlung hinaus ist und bleibt natürlich auch hierbei eine anspruchsvolle Aufgabe für jeden Spielleiter. Ein Abenteuer baut somit auf das Bau- oder Zettelkasten-Prinzip einer Welt auf, welche die Grundlage eines jeden Rollenspiels neben dem Regelwerk ist, und stellt folglich das Modul dar, mit welchem die Spieler das Rollenspiel und dessen Welt erleben können. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  23. Hallo GH! Wie stehst Du eigentlich zu dem Abenteuer "Die Straße der Einhörner" von Peter Kathe. Dürfte dies Deinem Ideal einer vorbildlichen Abenteuer-Konzeption nahe kommen? Ähnlich, wenn auch nicht ganz so weit in seinem Ansatz, sehe ich das Abenteuer "Smaskrifter". Nicht umsonst zählen diese beiden Abenteuer zu meinen absoluten Höhepunkten der Midgard-Abenteuer-Literatur, da sie meines Erachtens einen schönen Mittelweg zwischen Vorgabe und Freiraum bieten. In spannender Erwartung einer Antwort, Fimolas!
  24. Hallo Gomor! Auf Seite 237 wird von Valianern geschrieben, welche ihren schweren Wurfspieß werfen, bevor sie ihr Kurzschwert ziehen und zuschlagen. Dies war die übliche Angriffsart der Römer mit Pilum und Gladius. Der Begriff des "Legionärssturmangriff" ist meines Wissens nach nirgendwo in den Regeln verzeichnet, sondern ein "Terminus Technicus", welcher die oben beschriebene Angriffsart der valianischen/römischen Legionäre umschreibt. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  25. Hallo! Ich kann den von GH vertretenen Standpunkt zwar nachvollziehen, doch bedient dieser einen elitären Kreis von Spielleitern, welche mit dieser beschriebenen Art auch zurecht kommen; meines Erachtens wird aber der Großteil der Spielleiter dies nicht können. Ausformulierte Abenteuer, wie wir sie bislang in überwiegendem Maße kennen, bedürfen nur einer geringen Vorbereitungszeit und relativ wenig Hintergrundwissen. Dies macht sie leichter zugänglich für weniger erfahrene Spielleiter und solche, die auf Grund von nur wenig Freizeit einfach keine Zeit und Lust haben, sich durch vage Ansätze und Andeutungen hindurchzulavieren. Die von GH hier beschriebene Abenteuer-Konzeption mag zwar für erfahrene Spielleiter mit dem Wunsch nach dem nötigen Frei- und Spielraum interessant sein, doch werden sich unerfahrenere Spielleiter meines Erachtens in dem Abenteuer verlieren und einfach nicht in der Lage sein, daraus eine interessante und spannende, geschweigedenn eine komplexe Handlung zu konzipieren; dies wird auf Dauer sicherlich den Spaß am Rollenspiel erheblich mindern. Andererseits ist jeder erfahrene und kompetente Spielleiter durchaus in der Lage, sich in einem ausformulierten Abenteuer den nötigen und von ihm bevorzugten Freiraum zu schaffen. In dieser Hinsicht bin ich schon der Meinung, dass, wie GH es so schön beschreibt, die meisten Spielleiter ein vorgekochtes Menü serviert haben wollen, um dieses wenigstens lauwarm noch ihren Rollenspiel-Gruppen vorsetzen zu können. Spielleiter, die sich durch vorgegebene Abenteuer zu sehr in ihrem Handlungsspielraum engeengt sehen, werden sowieso auf selbstgeschriebene Abenteuer ausweichen, um sich dort die von ihnen angestrebten Idealbedingungen selbst zu schaffen. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
×
×
  • Neu erstellen...