Andersen zeigt in den Videos zunächst nur einmal, was prinzipiell unter optimalen Bedingungen möglich ist. Das heißt ja nicht, dass das 1:1 in eine "Alltagssituation" übernommen werden kann. Jemand, der einen Marathon in zwei Stunden läuft, wird das mit 20kg Gepäck querfeldein nicht schaffen - nichtsdestotrotz wird er dabei von seinem Training profitieren. Genauso wird es wenige Situationen geben, in denen es sinnvoll ist 10 Pfeile innerhalb von 5 Sekunden auf ein Ziel zu schießen, trotzdem wird ein Schütze von der Fähigkeit in anderen Situationen profitieren. Und sei es, dass er nur ein oder zwei Pfeile, die dafür aber wesentlich schneller als sein Gegner, ins Ziel bringt. Oder dass er ein Ziel aus einer Position trifft, in der es sich sicher glaubt. Für den Schützen ergeben sich letztlich mehr Handlungsoptionen, als für jemanden, der den Bogen nur "klassisch" einsetzen kann.