Fimolas Geschrieben 9. Juni 2004 report Geschrieben 9. Juni 2004 Hallo! Ich möchte hier zu einer Diskussion über das Abenteuer "Tiefer Süden" von Markus Moser und Heino Christiansen, erschienen 2001 in dem Midgard Herold 3, anregen. Ich habe das Abenteuer vor wenigen Wochen gespielt und danach gelesen. Außerordentlich gut hat mir der Weg des Schamanismus gefallen, welcher die Abenteurer und vor allem ihre Spieler zum Nachdenken über die existentiellen Grundlagen des Seins animiert, ein wirklich besonders geistreiches und intensives Rollenspiel-Erlebnis, welches dem Abenteuer einen außergewöhnlichen Tiefgang verleiht. Leider fand ich die restliche Handlung darum stark konstruiert und teilweise zu wenig ausgearbeitet, um ein fließendes Spiel ohne stundenlangen Vorbereitungen seitens des Spielleiters zu gewährleisten. Problematisch ist die Diskrepanz zwischen den hier beschriebenen Personen sowie Schauplätzen und der bulugischen Kultur, welche aber erst durch das zuletzt erschienene Quellenbuch zu Buluga entstand, weshalb man hier den Autoren keine Vorwürfe machen kann. Dennoch bedarf es somit einer größeren Umarbeitungsphase, will man sich nicht völlig gegen die momentan gültige Kulturbeschreibung stellen. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
Serdo Geschrieben 28. Juni 2010 report Geschrieben 28. Juni 2010 Hallo Fimolas, ich werde demnächst auch mal wieder leiten und da fiel mir dieses Abenteuer in die Finger. Mir ist natürlich aufgefallen, dass das Buluga-Buch ziemliche Nacharbeit des Abenteuers fordert. Allen voran, dass nur Frauen in Buluga zaubern (dürfen). Hast Du noch weitere Tipps für die Umarbeitung? Beste Grüße aus Hamburg Serdo
Fimolas Geschrieben 28. Juni 2010 Autor report Geschrieben 28. Juni 2010 Hallo Serdo! Hast Du noch weitere Tipps für die Umarbeitung?Mein ehrlicher Tipp: Nimm Dir ein anderes Abenteuer oder denke Dir im Kontext des schamanistischen Weges eines aus. Eine konsequente Umarbeitung lohnt das Abenteuer einfach nicht. Liebe Grüße, Fimolas!
Serdo Geschrieben 28. Juni 2010 report Geschrieben 28. Juni 2010 Danke für Deine Einschätzung. Sowas hatte ich schon erwartet. Am lustigsten fand ich die Vorstellung der Autoren über die Flora Bulugas. Eichen kommen zwar noch in Nordafrika vor, Tannen hingegen gar nicht.
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